Und dann kam der Regen…

Als ich am 20.10.2017 schrieb “Und dann kam der Regen” ahnten wir noch nicht was uns da noch alles erwartete. Nur soviel vorweg: Wir haben unsere Erfahrung mit Pumpen gemacht…

Nachdem der Tiefbauer unseres Vertrauens ordentlich Platz für neue Fundamente gemacht hat, war es quasi nur ein Wimpernschlag, bis Maik und Karoll von dear Fachwerkstatt in Handarbeit die Gräben für die Fundamente ausgehoben waren. (Okay, wir haben nach Feierabend ein wenig weitergemacht. :-)) Doch dann hatte der Wetterbericht für den 20.10. Starkregen angesagt. Also musste die Grabenwand und Böschung zum Nachbargrundstück vor allzu starken Auswaschungen geschützt werden.  Bereits kurz nach Nachmittags fing es an. Immer wieder mussten wir nach dem Rechten sehen.

Alles bereit für den Starkregen?

zunächst war kaum Wasser zu sehen

 

Zunächst sah es auch noch gut aus. Aber irgendwie stieg das Wasser im Graben immer weiter. 

das Wasser steigt…

Aber irgendwie war dann ab einem Pegel Schluss, der in unseren Augen nicht besorgniserregend war.

Aber gebadet wird ein anderes Mal…

Glück gehabt… dieses Mal.

In den nächsten Tagen haben die Maurer dann die durch den Regen verursachten Schäden am Graben wieder gerichtet und die Drahtkörbe für die Betonbewehrung vorbereitet.

Regen war (vor-) gestern

Es was ganz interessant, zu verfolgen, wie Rohre, die später das Abwasser in den Kanal ableiten sollen, in die Drahtkörbe eingehängt und dann in den Beton eingegossen wurden.

der erste Teil des Nordfundamentes von Haus 3 wird gegossen

Hier sieht man schön, warum das Fundament in 2 Schritten gegossen wurde. Im nächsten Teilabschnitt müssen die Rohre zur Ableitung des Regenwassers durch das Fundament geführt werden. Das linke (dickere) Rohr war für die Durchleitung des Wassers aus dem Ringgraben gedacht. 

Rohre müssen durch das Fundament gelegt werden

und mit dem Mantel aus Liebe … äh Beton … zugedeckt werden

Bereits am nächsten Tag wurde die Schalung für einen Peiler aufgebaut, der später einen Teil der Dachlast abfangen wird. Schließlich muss für den Durchgangsbereich zum Treppenhaus ein Teil der Giebelwand weichen.

Die Schalung für den Stützpfeiler steht

Und als wenn der Himmel es gut mit uns meinte, konnte der Pfeiler (ebenso wie davor beide Teile des Fundamentes) bei halbwegs vernünftigem Wetter gegossen werden. Aber dann ging der Regen erst richtig los.

das Wasser steigt

und steigt

immer weiter

bis in die hintersten Ecken (Rinne für Abflussrohr)

Um dem Wasser Herr zu werden, sind wir im strömenden Regen durch das Wasser gewatet und haben mit einer Regentonnenpumpe versucht gegen den Regen anzukämpfen. Allerdings mit mäßigem Erfolg. 

Am nächsten Tag habe ich erstmal eine neue Pumpe gekauft. An dieser Stelle ganz herzlichen Dank an Jürgen Steffens von Pumpen-Steffens, der uns so kurzfristig mit einer klasse Pumpe versorgt hat. Schließlich hat diese Regenperiode fast eine Woche angehalten.

Nachtrag: Es sollte nicht der letzte Regen bleiben…

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